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Um 6.30 Uhr wachte ich auf, da ich Gebrülle meiner Eltern vernahm, ich frage mich was Anlass zum Brüllen gibt, wie ich eine halbe Stunde beim Aufstehen erfuhr, war es nur Mittel zum Zweck sich über 3 Räume zu unterhalten. Prost, Mahlzeit! Ich hatte mir einen Plan gestrickt. Da mein Vater um 8.00 Uhr in die Stadt musste, wollte ich die Mitfahrgelegenheit nutzen um zur Arbeit zu gelangen. Wir haben ja kein Feiertag wie andere faule Banausen. Ich würde 2,15 € sparen, etwas früher dort sein und mir noch ein frisches Brötchen mit Ei gönnen können. Dieser Plan wurde um 7.25 Uhr zerstört. Meine Mutter kam rein, dem Polo sei der Saft eingefrohren und mein Vater musste eher los, ich war noch nicht fertig und musste so doch auf teure Nahverkehrsmittel umsteigen.

Es waren -14,5 C° und der Bus hatte Verspätung. KALT! In der Innenstadt war es eine einzige Rutschpatie und ich war froh als ich heile im Einkaufscenter ankam. Auf der Rolltreppe nach unten kam jedoch hinderlicher Gegenverkehr der nach oben wollte. Blagen. Noch schnell mein verdientes Brötchen holen und ab zum Laden. Als ich den Laden öffnete, beobachtete mich ein – in Bauarbeiterklamotten gekleideter – Herr. Ich zweifelte was er interessanter fand: Unser Scheibenmechanismus oder meine Gesäßrundungen.

Die Menschheit hat Angst bei solch einer Glätte sich zum Einkaufen zu begeben. Dementsprechend einsam und langweilig war der Vormittag. Als mein Kollege kam, wurde ich gleich auf Botenreise gesandt und durfte mich mit meinen Absätzen und der festgetretenen Eisschicht vertraut machen. Wie ein Storch… als ich wieder da war, brannten mir die Fussballen so verdammt dolle, dass ich einen Schuhwechsel vornehmen wollte. Ich hatte jedoch vergessen gescheite Socken anzuziehen und meine Ringelsöckchen passten absolut nicht zu offenen Ballerinas. Also flitze ich zu real.- um mit Sneakersocken zu kaufen. Ich vergaß mein Schild ab zu machen und so wurde ich zwei mal als Supermarktverkäuferin abgestempelt. Am Ende der Frage sagte ich jedesmal nur mit einem Verweiß aufs Schild ‚Eeeeehm… Weltbild!?‘ Die eine Fragefrau beschwerte sich, ich solle das gefälligst ablegen. Steht draußen ein ‚Fremdmitarbeiterschilderverbotsschild? Nein. Also Madame konnte mich gepflegt kreuzweise. Socken gekauft, Schuhe gewechselt … und Mittagsessenstime! Yeah. Wurst, Grünkohl und Kartoffeln à la Mama. Yammi!

Katastrophenfortsetzung folgt!

hmz

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