Etwas trauriges ist heute geschehen. Nein, es ist niemand gestorben bzw. etwas schon: Ein kleiner unerreichbarer Traum… ein Funke der Hoffnung. Ich musste meinen kleinen Schorschi Hubert den 1. abgeben bzw. verkaufen. Ich kann es mir nicht leisten ihn wieder zu restaurieren und einen Unterstellplatz hatte ich auch nicht. Heute kam der plötzliche Anruf und 2 Minuten später standen die Begutachter vor der Haustür. Ich hatte gerade noch Zeit mir eine gescheite Hose an zu ziehen und meinem Bruder bescheid zu sagen, er solle bitte die Batterie wieder einbauen. Der Käufer wollte handeln. Ich blockte. Der Käufer gab nach und kündigte sich eine halbe Stunde später mit Trailer an. Ich setzte mich vor mein kleines, erstes Auto und schoss ein paar Bilder.

Schorschi Hubert der 1.

Nun ist er weg. Viele sagen es ist unsinnig sich Geanken drüber zu machen und Gefühle zu zeigen. Doch ich blicke zurück, als er nachts an meinem Geburtstag fröhlich ratternd vor unser Haustür stand. Meine Begeisterung und meine Freude. Sie war unbeschreiblich. In dem Augenblick hatte ich noch alle Hoffnungen das dies mein Trabi wird, den ich wieder fit mache und munter durch die Gegend tucker. Ich machte den Fehler, ich gab ihn einen Namen. Er war personifiziert. Er war für mich jemand. Es ist kindisch und naiv, ich weiß. Doch meine Fantasie kennt oft keine Grenzen.

In Gedanken an Schorschi Hubert den 1.

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