Der gestrige Ausflug ins Rockhouse Hannover war schon länger geplant. Wir wollten mit dem Zug hinfahren, damit auch jeder Alk trinken konnte. Doch gerechnet waren dies 15 Euro pro Person. Das waren 4 von 7 Leuten zu teuer bzw. der Rest wollte auf Alk nicht verzichten und blieb bei der überteuerten Bahnreise. Mein Freund, Phil, Justus und ich nahmen das Auto. Um genau zu sein das von meinem Freund, da er als einziger eine Plakette hatte. Wir brachen um 22.30 Uhr unsere Reise an. An einer Hamelner Kreuzung wurden wir Zeuge einer nachgespielten Filmszene. Es wurde für uns grün. Mein Freund fuhr an. Von links kam ein dunkelrotes Auto schnell über due Kreuzung gefegt, wie bei einer Verfolgungsjagt. Wir fuhren weiter… vor uns ein weißer Geländewagen. Aus der Ortschaft raus und mit 80 Sachen folgten wir dem Jeep. Es dauerte nur einen Moment. Der Wagen hob sich hinten an und begann zu schlittern. Funken sprühten und es rauchte. Etwas aus dem Moterraum kanallte auf die Straße. Mein Freund bremste und zog auf die -zum Glück leere- Gegenfahrbahn, wich aus und fuhr an den Straßenrand. Der kaputte Jeep war hinter uns zum Stehen gekommen. Ich hielt einen Moment inne und ging dann mit der restlichen Truppe zum Wagen. Der Fahrer stieg unversehrt aus. Es war ein ca. 40 jähriger Mann mit blond-grauem, langen Haar, die er zu einen Zopf trug. Er trug ein ärmellosen Rippenhemd, Shorts, Socken und Sandalen, und hatte einen Bierbauch. Meine Blicke wanderten weiter zum Beifahrersitz, wo ein Kampfhund die Zähne fletschte. Mein Freund unterhielt sich mit dem Mann und probierte das Auto von der Staße zu bewegen, doch es bewegte sich keinen Zentimeter. Die Polizei kam vorbei und der Fahrer rief den Pannendienst. Wir durften weiter.

Ich war schon einmal im Rockhouse, doch Andi ist gefahren, daher habe ich mir den Weg nicht gemerkt. Und auch kein anderer wusste ihn. Blöd. Daher sind wir eine halbe Stunde ziellos umher gefahren und haben nach einer bekannten Ecke gesucht. Mein Freund meinte: ‚Wenn wir gleich in Hannover Stöcken sind, dann lach ich mich weg‘. (Dies ist der einzige Stadtteil den er kennt, weil er dort einmal gearbeitet hat.) Naja ich hab meine Freundin angerufen und wir haben es dann auch gefunden.

In der Disco angekommen, trafen wir auf eine normale Katie, eine total aufgedrehte Sabine und auf einen muffeligen Basti. Sabine ging sofort auf Philip los und wollte ihm sein Haargummi wegnehmen. Ich nutzte die Gelegenheit und ärgerte ihn mit einem Nippelzwicker. Diese Angriffsstrategie funktionierte noch ein paar mal. Doch nach einer Weile suchte Phil immer das Weite, wenn er eine von uns beiden sah. Wir tanzten und tranken Bier. Nach einer halben Stunde hatte ich ein nasses, biergetunktes Hosenbein und meine Schuhsolen klebten. Mein Freund, Phil und Justus gingen Billard spielen und ich suchte mir ein bequemes Plätzchen auf der Couch, direkt neben dem Raucherraum. Ein Junge setzte sich neben mich und begann zu flirten. Meine Freundin ging in den Raucherraum und blinzelte mich mit einem Grinsen an. Der Junge wollte auch eine Rauchen gehen, doch ich wollte nicht mit. Kurze Zeit später setzte sich ein andere neben mich und versuchte seine Funken zu versprühen. Meine Freundin trat aus dem Raucherraum und stämmte die Hände in die Hüften: ‚Fünf Minuten und es sitzt schon wieder an anderer neben dir. Wo steckt DEIN FREUND?‘. Und sie zog mich am Arm mit sich. Nicht das ich etwas mehr als Reden gemacht hätte, aber für mich war es eine Bestätigung. *grins* Katie verdonnerte mich zum Tequila probieren. Wir drei Mädels saßen nun ander Bar. Sabine und Basti veranschaulichten uns mal wieder die Magnetische Anziehungskraft mit ihren Lippen. Katie und ich ärgerten Sabine flogt: Wir bestellten 3 Tequila und stubsten Sabine an, als die Getränke vor uns standen. ‚Sabine du gibst aus!‘. Ohne Widerspruch, da die Kellnerin schon ärgerlich guckte.

Um 4 Uhr verließen mein Freund, Phil, Justus und ich das Rockhouse. Die Zugleute mussten bis 6.55 Uhr in Hannover warten, denn eher fuhr kein Zug. Wir gingen noch nach Burger King. Da mein Freund getrunken hatte, musste Phil fahren. Ich saß vorn. Wir hielten uns in Richtung Dortmund. Irgendwann rief mein Freund lachend: ‚AHHHH wir sind in Stöcken!!!!‘.

Um 6.09 Uhr lag ich in meinem Kuschelbett.

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