Monatg war Streichen angesagt! Doch leider war der Kleister noch nicht trocken. Wir konnten am Montag erst um 14.00 Uhr richtig anfangen. Naja während die Wände mit Hilfe vom Heizkörper trockneten, hat mein Freund mit Acryl die Ecken und Ritzen ausgebessert und ich musste noch was zur Post bringen (was und warum, erfahrt ihr bald hier im Blog).

Als alles trocken war, wurde der Farbton mit einer Farbtabelle per Hand angemischt und es wurden ein paar Probeanstriche gemacht. Als meine Mutter einen optimalen Farbton gefunden hat, durfte ich mit ans Werk. Zuerst wird ein Rahmen getrichen. Man geht bei der Fläche mit einem ca. 5 cm breitem Pinsel durch die Ecken und um die Steckdosen. Dann wird mit einer kleinen Rolle hinterher gegangen. Wenn der Rahmen gestrichen ist, wird mit einer etwas größeren Rolle die Fläche ausgefüllt.

Wir haben eine Wandfläche mit einem helleren Farbton hervorgehoben, schaut echt toll aus. Die anderen drei Flächen haben einen Milchkaffee-Farbton. Bilder von unserer Renovieraktion werd ich demnächst irgendwann hochladen.

Mein armer Rücken: Ich hab den 12,5 kg-Farbeimer leider falsch gehoben. Statt mich zu bücken und am Rand an zu fassen, habe ich am Henkel mit beiden Armen gezogen. Für diese Aktion hat sich meine 4. letzte Wirbelsäule mit einem Schmerzensaufschrei bedankt. Der Schmerz ging den ganzen Tag nicht weg. Aua!

Um ca. 20.00 Uhr waren wir mit allen Arbeiten inkl. Reinigung des Raumes und der Werkzeuge fertig. Pfuhhh….geschafft!!!

Fazit: Diese ganzen Renovierungsarbeiten gehen einer ungeübten Person wie mir, ganz schön aufs Gemüt. Ich glaube das wäre kein Beruf für mich, da es viel körperliche Anstrengungen abverlangt und auch Körpergröße, ich brauchte immer eine Trittkeiter um bis oben an die Ecken zu kommen. Außerdem ist dies ja nicht nur ein Job für drinnen, sondern man muss auch bei 30 °C in der prallen Sonne oder bei kalten Wetter, weiße Fassaden streichen etc. … Wie sagt man so schön: Nur die harten kommen in den Garten, die Zarten dürfen den Keller Streichen! Ich bleib bei meinen grafischen PC-Arbeiten. Aber helfe natürlich gerne wieder bei familiären Renovierungsarbeiten. Was mir am wenigsten gefallen hat? Die Kleisterarbeiten. Kleister is klebrig, rutschig und lässt sich nur schwer vom Tapeziertisch entfernen. Und am besten fand ich die Malerarbeiten. Farbe spritzt zwar und das ganze geht sehr in die Arme, aber es macht Spaß !

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