/Alltagsgedöns. Mittwoch, Okt 8 2008 

Ich musste heute wieder in die Stadt. Nachhilfe geben und einige Dinge in der Stadt erledigen. Da mir Bus einfach zu teuer ist (pro Fahrt 2,15 €) hatte ich beschlossen den letzten Sonnenstrahlen mit dem Fahrrad entgegen zu fahren. Naja, in der Stadt gibt es diese tollen Wege, auf denen Fussgänger und Fahrradfahrer passieren dürfen. Mir kam eine ca. 55-60-jährige Frau, mit flottem, grauen Kurzhaarschnitt, Sonnenbankbräune, kurzen Rock und Stifeln (alles in rot und schwarz gehalten) entgegen. Ich defeniere dieses Erscheinungsbild als ‘Ich- gehe- super- gern- in- Discos- und- auf- Partys- und- wenn- mir- dann- ein- sturzbesoffener- Teenie- zwischen- die- Beine- kotzt, -weiß- ich, -dass- ich- noch- total- hip- bin’-Typ. Problem war: Die Frau guckte lieber irgendwo anders hin, als nach vorne. Ich bremste leicht ab. Anhalten würde ich bestimmt nicht, schließlich hat sie sich falsch eingeordnet und geht in die verkehrte Richtung. Als ich ungefähr einen halben Meter vor ihr war, bemerkte sie mich. Die hervorquellenden Augen weiteten sich. Mit einem ‘Ach Gottchen’ sprang sie zur Seite. Ich wich so gut es ging aus. Wenn ich nicht mit dem Lenken beschäftigt gewesen wäre, wäre ich wohl lachend – über diesen entsetzten Gesichtsausdruck- vom Fahrrad gekippt.

Nach dem ich Nachhilfe erteilt hatte, fuhr ich in die Stadt um meine Arbeitspläne zu holen. Es war ca. 16. 00 Uhr und ich hatte den ganzen Tag lang nichts gegessen. Ich holte mir 12-gepresste-Fleischhappen bei McDoof und pflanzte mich auf den Kirchplatz. Ich hörte lautes Gekreische und Geflenne. Ich drehte mich um. Eine Mutter kam mit ihrem ca. 5-jährigen Buben vorbei. Der junge verursachte den Lärm. Die Mutter interessierte es wenig. Der Junge schrie immer wieder ‘Ich will..bitte..ich möchte…BITTE!’. Dazwischen ein gekreischtes Brüllen und ein tiefes Schluchsen. Das Kind sprang der Mutter in den Weg doch sie schubste es Weg. Boing! Gegen den Laternenmast. Die Mutter entschuldige sich und streichelte dem Kind den Kopf. Das Kind schlug die Mutter. Die Mutter wandte sich ab und ging zum Auto. Das Kind brüllte ununterbrochen wie eine Endlosschleife weiter und schmiss seine Tasche gegen ein anderes Auto. Die Mutter zerrte das Kind fort und forderte es auf, ins Auto zu steigen. Das Kind weigerte sich, schrie weiter und haute auf die Mutter. Die Mutter drohte bis drei… das Kind hing schreiend zwischen der Türangel. Die Mutter wartete einen Moment. Schlussendlich nahm die Mutter das Kind bei der Brust, drückte es in den Kindersitz und schnallte es an. Die Mutter verschwand mit auf dem Rücksitz. Kurze Zeit später kam sie raus, das Kind brüllte noch immer. Das war mal ‘Die super Nanny’ live. Also wenn ich so ein Kind haben würde… ich weiß net was ich da tuen würde…grauenvoll. Aber so weiter machen würd ich auch nicht.

Naja…insgesamt bin ich heute 23 Kilometer geradelt! Das hält fit!

/I’m watching you #2 [Part 2] Mittwoch, Okt 1 2008 

Die Heimreise Samstag war schon wesentlich interessanter. Bei Kassel hatte ich 20 min Aufenthalt. Ich besuchte McDonald und kaufte mir etwas für die lange Reise, die ich noch vor mir hatte. Als ich zum passenden Gleis kam, war der Zug auch schon da. Hm… in welche Richtung fährt der Zug? Ich mag es nicht längere Strecken mit dem Rücken zur Fahrtrichtung zu sitzen. Juhu, ein 4er war noch frei. Dort nahm ich Platz. Ich machte mich breit. Der Zug fuhr los, rückwärts. Ich setzte mich schnell um. Von schräg gegenüber lächelte mich ein ca. mitte 40-jähriger, Sonnenbank-gebräunter Herr mit pinkem Hemd und hellgrün kariertem Anzug verführerisch an. Mir blieben die Pommes im Halse stecken und ich vergrub mich so gut es ging hinter meiner Mecces-Tüte. Der Herr gab nicht auf und versuchte weiterhin mit mir in Unterhaltung zu kommen und mir Flirts zu signalisieren. Mein neuer afroamerikanischer Freund von gegenüber sah mich bemittleident an. Welch ein Glück das der Zug am nächsten Bahnhof die Richtung änderte.

Ich war froh als ich aus dem Zug raus war. Ab in den nächsten. Es war laut. Gebrülle. Ich konzentrierte mich jedoch erst mal einen Sitzplatz zu finden. Gleich neben der Tür ‘n ganzer 4er frei. Bei überfülltem Zug. Welch ein Glück. Ich setzte mich. Ein paar Sekunden später merkte ich, dass dies eine Fehlentscheidung war. Gegenüber saßen zwei Männer mitte 30. Sturz besoffen! Ich frag mich ja, wie man um 21. 00 Uhr schon so besoffen sein kann. Sie pöbelten alle die vorbeigingen an. Ich verstöpselte mich mit meinem iPod, um zu signalisieren ‘Ich hör dich eh nicht!’. Aber die Musik ließ ich aus, um mitzuhören. Einer der zwei Kerle war der Lautstarke der alle anpöbelte, der andere sagte selten was und schien nicht nur wegen dem Alkohol, geistig nicht ganz in Takt zu sein. Das schlimmste an der ganzen Sache war ja, dass hinter den Kerlen vier Mädels Anfang 30 saßen, die sich einen Spaß draus machten, die Typen zu provozieren. Doch irgendwann wurde es auch den Damen zu bunt. Doch da war es schon zu spät. Es flogen Kommentare wie: ‘Du siehst aus als hättest du Gebärmutterkrebs!’, ‘Ich bin Alf und komme aus dem All’ … etc. Die Mädels waren wütend und fingen an mit dreckigen Taschebtüchern und PET-Flaschen zu werfen….

Endlich wieder in Altenbecken…raus…aber schnell. Die Mädchen folgten mir. Der Zug hatte hier ein paar Minuten aufenthalt. Der geprächige Besoffene kam an die Tür und schrie dem Weibern hinter her. Die Mädels gingen wieder zur Tür. Als die letzte von den vieren sich abwandte, warf der Kerl eine halbvolle Bierbüchse nach ihr und traf sie am Hinterkopf. Die Frauen verwandelten sich sinnbildlich in Furien. Die eine stürzte auf den Angreifer, der zurück in den Zug sprang, sie hinterher. Eine andere rannte zum, so gut wie unverteidigten, Nest der Bösewichte und klaute ihnen ihren Rucksack mit Biervorräten. Und rannte aus dem Zug. Sie schmiss den Rucksack zwischen Gleis und Zug. Der Zweitbesoffene ging ihr hinterher, traute sich aber nicht etwas zu tun. Er rief zu seinem verfolgten Freund, der nun am anderen Ende des Wagons in der Tür stand. Dieser wieß ihn an wieder in den Zug zu steigen, die Tasche wäre egal. Kurze Zeit später traten beide aus dem Zug, hatten wohl doch beschlossen den nächsten zu nehmen. Sie standen weit weg von den Frauen. Dem vorlauten Mann viel auf das was fehlte und kommandierte seinen Freund erneut in den Zug, dieser kam mit einem Fahrrad heraus. Wie kann man das Fahrrad vergessen?

Die hübscheste der Damen hatte sich an einen großen jungen Sportler rangemacht. Das Weiberrudel suchte bei ihrem Alfa-Frauchen und ihrem ausnutzbaren Fang Schutz. Die Betrunkenen redeten halb laut und gaben nicht auf. Ich verfolgte das ganze von der Bank aus. Und unterhielt mich über das Ereignis mit meinem hinter mir stehenden afroamerikanischen Freund, der die gleiche Zugstrecke hatte wie ich. Jedoch konnte ich ihn sehr schwer verstehen, da er nicht richtig Deutsch konnte. Aber ich fänds unhöflich immer wieder nach zu fragen, also nahm ich die Verwechslungen in Kauf.

Neben mir saß schon die ganze Zeit ein Asiate in meinem Alter. Lieb, brav und leise. Mit Stöpsel im Ohr. Total normal. Ich vernahm eine leise Stimme. Ich drehte mich zu ihm. Er sang. Leise und schief. Er starrte mich an. Ich sah wieder weg. Und nach einem Moment wieder hin. Er starrte weiterhin. Seine Stimme wurde lauter und er jaulte ‘Because I loooove u’. Ich nahm langsam meine Sachen, stand auf und stellte mich 3 Meter neben die Bank. Der Asiate hatte auch Gepäck. Eine Plastiktüte mit Loch, aus dem ein Zapfhahn raus schaute und einen Keramikpott. Sein Blick folgte mir. Und er versuchte mich noch des öftern mit seinem Liebesgesang zu bezirzen. Ich dachte mir nur immer wieder: ‘Hilfe ich will hier weg!’.

Ansonsten war nichts spektakuläres, außer ein paar besoffene BVB-Fans. Aber für eine Zugfahrt hats mir schon gereicht!

/Sailor freakchen~ live. Dienstag, Sep 30 2008 

Meine Zugfahrt am Samstag endete in Gießen. Ich stieg aus und dachte: ‘Ähm Hilfe? Wo bin ich? Im Osten?!’ Ein wirklich sehr komischer Bahnhof. Nunja nebensächlich… erst mal den Ausgang finden. Und da stand auch schon eine wartende Jesse. Und übergab mir ‘ne Kuschelrose. Sehr süß :)

Wir fuhren zu ihr nach Hause. Was mir gleich auffiel: Jesse weiß wo das Gaspedal ist! Mit 70 Sachen bergab durch die 30er-Zone. Sehr gewöhnungsbedürftig. Mich hat es sehr verwundert das es dort in Hessen schon so hubbelig ist. Aber ich muss sagen: Sehr hübsche Gegend (abgesehen vom Bahnhof). Bei Jesse angekommen wurde ihr Zimmer unter die Lupe genommen. Und ich wurde noch mehr beschenkt. Ich weiß gar nicht wo mit ich das verdient hab. Kurze Zeit später kam eine Freundin von Jesse. Und ich nahm Jesses Laptop unter die Lupe. Was ungewohnt war: Die Tastatur war auf Englisch gestellt. Ein Krampf!

Zum Mittag gabs lecker Essen, gekocht von Jesses Mama. Seeeehr lecker! Und dann gings wieder ins Auto. Einkaufen. In einen tollen Wohnzeugsladen und nach Rewe. In der Zeit wo Jesse Alk suchte, war ich auf der Suche nach Sünden. Und ich hab welche gefunden. Gebrannte Mandeln und Küchlein. Für den Heimweg.

Dann sind wir noch etwas durch die Gegend gefahren und waren etwas spazieren. Plaudern und so. War sehr schön. Und ich hab ein paar Bilder geschossen. Danach gings noch mal zu Jesse. Und dann musste ich auch langsam wieder los. Um 18.04 fuhr mein Zug.

Folgender Dialog hatte sich beim Fahren in Jesses Auto ergeben, als es um den Heissluftballon am Himmel ging. Ich nehms gerne wörtlich <3

Jesse: Nein, das ist falsch.Heissluftballons fahren!

Ich: Die sind doch n der Luft, also fliegen sie doch!

Jesse: Nein…[...] Wenn sie Motorbetrieben wären, hieße es Fliegen und ohne Motor heißt es Fahren!

Ich: Dann fliegst du ja grade!

Jesse: … blöde Nuss du…

Ach ja, war schon toll :) Viel gerdet, viel gelacht und Unfug gemacht! Und ich durfte mich in Jesses Büchlein verewigen <3 Alles in einem ein wirklich toller Tag und ich danke meinem Jessilein nochmals für alles <3

/I’m watching you #2 [Part 1] Sonntag, Sep 28 2008 

Ich war mal wieder mit der Deutschen Bahn unterwegs, wie schon letztens kurz erwähnt. Und wieder sind mir viele Leute begegnet, über die ich mir Gedanken gemacht habe. Die Hinreise war eigentlich weniger spektakulär.

Ich bin um 5.44 Uhr von Hameln los, nach Gießen. In Altenbecken hatte ich 20 Minuten Pause. Es ist ein sehr einsamer, kleiner Bahnhof mit komischen Gleisbezeichnungen. Auf meinem Plan stand, ich müsse zu Gleis 22. Ich denke mir: Wow. Der muss ja groß sein, wenn der schon mindestens 22 Gleise hat! Als ich dort war gabs jedoch nur Gleis 1, 2, 21,22, 31-34. Eigenartig. Nunja es war noch früh und dort stand ein verlockender Getränkeautomat auf Gleis 22. Also gönnte ich mir einen Schluck Kakao für 0,50 €. Hinter mir zwei Frauen. Die eine viel sehr durch ihr Erscheinungsbild auf. Sie war sehr füllig und trug ein beiges Kleid was wie ein Kartoffelsack an ihr hing, darüber eine geknitterte dunkelbraune Bluse. Unter dem ‘Kleid’ sah man dicke rosa Wollsocken und bunt bedruckte Biolatschen. Auf dem Rücken hing ein bunter Estpac, an dem mindestens 3 verschiedene bunte Stofftieranhänger baumelten. Alles zusammen: eine tötliche Mischung. Da wären wir beim Thema ‘Kleider machen Leute’…

Die nächste Begegnung war positiv. Eine Mutter mit ihrem ca. 7-8-jähriegen Sohn. Sehr nett und auch der Junge war sehr gesprächig. Die Mutter erzählte mir, dass sie ihren Jungen zu ihrem Vater bringt, der in Stuttgart arbeitet. Die Fahrt daueret für sie ca. 10 Std. für eine Strecke. Sie fährt mit ihrem Sohn nach Stuttgart, hat dort 10 Minuten Aufenthalt und fährt dann gleich wieder zurück um mit den Wochenendticket wieder nach Haus zu fahren. An einem Tag 20 Stunden im Zug…. krass.

Mehr über mein kleinen Ausflug gibt es die Tage. Sonst ist es zum einen zuviel Text und zum anderen muss ich noch ein paar Bilder zusammenstellen.

/Blau. Samstag, Sep 27 2008 

Folgender Dialog hat sich gestern Abend ereignet, als ich aus dem Bad geschlürft kam.

Mama: Du bist aber wieder ziemlich blau!

Ich: Na und?!

PS: Falls sich jemand fragt, warum ich um 4.40 Uhr hier hocke und nichts besseres zu tun weiß, als zu bloggen, tja. Um 5.44 Uhr geht mein Zug. Wohin? Verrat ich euch ‘n andern Mal. Nunja, wenn ich das nächste mal um 4.00 Uhr aufstehen muss, sollte ich früher als 2.00 Uhr die Äuglein schließen…

/Sonntagstaten. Montag, Sep 15 2008 

Ich war dieses Wochenende- wie so oft – in Lügde. Unzwar fand dieses Wochenende eine Taufe statt. Ich war noch nie auf einer Taufe. Nunja, doch meinem Freund und mir viel ziehmlich spät erst ein, dass es angemessen wär, ein Geschenk für diesen Anlass zu besorgen. Daher rief er mich Samstag noch an und ich fuhr los, um Babyklamotten zu kaufen. Ich gehe dafür immer zu H&M. Da gibs so süße Sachen. Die Auswahl ist so riesig und toll, dass ich mich nie entscheiden kann. Schlussendlich hab ich mich für eine braune flauschige Jacke, mit einem großen Bärchenkopf drauf, entschieden. Und der passenden Hose dazu. Farblich passend habe ich noch eine kleine Kuschelkuh gekauft, auch bei H&M. Einfach zu süß <3

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Die Taufe war katholisch. Da ich ja noch nie auf einer Taufe war, kann ich es nicht mit der evangelischen vergleichen und sagen, ob es dort Unterschiede gibt. Aber es war sehr schön. Es wurde alles für die Kinder, die dabei waren, erklärt.

Nach der Taufe gab es Kaffee und Kuchen in geselliger Runde. Danach machten mein Freund und ich uns gleich auf den Weg – weiter. Wir wollten noch aufs Wilbasen in Blomberg. Ein großes Fest, mit allem drum und dran: Riesenrad, Spiegelkabinett, Eis, Autoscooter, Pistolen- und Gewehrschießen, Entenangeln, Pferderennen, Fressbuden und Süßigkeiten-Stände in Massen. Und ein Flohmarkt von Firmen und Privathändlern. Es gab soooo viele Süßwarenstände, dass ich mich nicht entscheiden konnte, wo ich mir gebrannte Mandeln kaufen sollte. Mein Freund kaufte mir eine Schokobanane und ein Lebkuchenherz <3

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Und da gabs ‘n Stand mit Buttons. Ihr denkt doch wohl nicht im ernst, dass ich daran einfach so vorbei gehen konnte oder? Jetzt habe ich 6 neue Buttons: 4 von Emily the Strange und 2 von Pucca. Und ‘ne Packung frisch gebrannte Mandeln ( die leider schon leer ist) und eine Tüte gebrannte Erdnüsse hab ich mir noch gekauft <3

Der Wilbaser Markt is riessssssig. Mindestens 200 Stände oder mehr. Sehr toll <3

/Hamburg rockt. Montag, Sep 8 2008 

Mein Freund, Phil und ich waren mal wieder unterwegs. Unzwar haben wir Freunde aus Hamburg besucht. Gereist sind wir bequem mit dem Zug, da es dank den tollen Spritkosten momentan das billigste ist. Das erste tolle was ich gesehen hab, war beim Bahnhof Uelzen. Der ganze Bahnhof ist im Stil vom Jahrhundertwasser. Leider war zu wenig Zeit sich alles komplett anzusehen. Der Metronom war so voll das wir uns im Fahrradwagon auf den Boden setzen mussten. Das war komisch. Noch ein paar Hühner dazwischen und man hätte sich wie ein Flüchtling gefühlt. Zu später Stunde endete unsere Fahrt in Bergedorf. Doch Kaufland hatte noch offen, also wurde Bier geholt. Der Abend endete in der Nacht nach vielen Plaudereien, Rumgeflackse, Pizza, Videoaufnahmen und bester Stimmung.

Erst waren wir Samstag morgen in der Bergedorfer Innenstadt. Bei Saturn habe ich noch schnell ein Geschenk für meinen Bruder gekauft, der hatte Sonntag Geburtstag. Und wir waren in einer brazilianischen Eisdiele. Lecker! Anschließend ging es raus zum Hamburger Hafen, wo wir mit einem Passagierschiff eine Runde drehten. Anschließend gings zur Sternschanze. Diese Ecke war sehr interessant und total anders. Alles vollgeklebt mit Stickern und Grafitti an den Wänden. Die Hausverziehrung hat teilweise gefallen, aber war auch etwas schmuddelig. Dort war gerade eine Art Straßenfest/Flohmarkt und von daher viel los. Menschenmassen. In dieser gegend steht ein Haus das mir bekannt vor kam und zwar hat darüber Marcel vor ein paar Tagen, einen kurzen Beitrag verfasst. Gegessen wurde gegenüber. Unzwar Paella. Naja ich hab eher nur die gepulten Garnelen von meinem Freund geklaut. Auf den Rückweg habe ich mir noch ein Shirt im Asia Shop gekauft. Und in einem anderen Geschäft zwei orginale Tracktor-Shirts für je 10 Euro. Ein tolles Schnäppchen.

Hamburg.

Abends sind wir noch etwas trinken gewesen in Bergedorf. Und zum Glück gab es dort auch was zu essen, sonst wär ich verhungert. Da unsere zweite Luftmadratze kaputt war, war die Nacht sehr eng und kuschelig.

Ich mochte Hamburg damals nicht. Zuvor war ich nur in der Innenstadt und in der St. Pauli-Ecke. Doch jetzt kenne ich viele tolle neue Ecken. Viel neues gesehen + tolle neue Bilder = Hamburg rockt!

Vielen Dank an die Gastgeber <3

Bilder gibs hier.

/Nach Hamburg. Freitag, Sep 5 2008 

So bin dieses Wochenende außer Haus/Blog. Also ist hier quasi ‘ne kleine Funkstille. Auf nach Hamburg!

/Kreisverkehr. Freitag, Aug 29 2008 

Mein lieber Herr Papa ist noch alte Verkehrsregeln gewöhnt. Also blinkt er in den Kreisverkehr rein und fährt ohne Blinken raus. Heute ist es ja genau andersrum. Was noch wiessenswert ist: Mein Vater fährt immer gern etwas flotter. Papa mal wieder im Kreisverkehr die falsche Version am demonstrieren…

Ich: Ähhhhm Papa…

Papa: Ja, ich weiß. Beim Rausfahren erst blinken…..aber das geht nicht!

Ich: Wieso nicht?

Papa: Ich darf nicht im Kreisverkehr blinken, wenn ich da doch schalten (kuppeln) muss! Und vorher blinken darf ich auch nicht!

Ich: Du darfst aber vor dem Kreisel schalten.

Owned!

/Blaues Blitzgewitter… Samstag, Aug 23 2008 

…in Bad Pyrmont. Um 20.44 Uhr nahm ich den Zug von Hameln nach Bad Pyrmont. Schon da fing der Trubel an. Ich hatte das Kleingeld für den Ticketautomaten schon zurecht gelegt. Doch als ich dieses dumme Ding betätigen wollte, nahm er das 2-Euro-Stück nicht. Der andete Automat nahm es ebenfalls nicht und mir fehlten 10 Cent! Das einzigste was ich hatte war ein 50er. Doch den nahm der Automat nicht. Ich flitze rüber zum Kiosk: Kasse geschlossen. Ich errinnerte mich als ich wieder verzweifelt vor dem Automaten stand: Irgendwo im Untergrund meiner Tasche hatte ich mal ein 10-Cent-Stück liegen sehen. WIld kramte ich in meiner Tasche rum. Ticket geholt und schnell hoch, da ertönte auch schon die letzte Einstiegsmöglichkeit. Das war kanpp, denn es fuhr danach kein Zug mehr.

In Pyrmont angekommen hinab unter den Bahnschienen lang. Die Unterführung stand mindetsens 10 cm unter Wasser! Ich musste da wohl oder übelst durch. Schuhe nass und Hose bis zum Knie getränkt. Es goss hier in Ströhmen. Die 20 m zum Auto, wo mich mein Freund mit abholte, waren eine belebende Dusche. Mein Haare komplett nass. Triefend und tropfend lehnte ich mich im Auto zurück. Mein Freund wollte schauen ob die Stadt schon überschwemmt war. Schon in der Stadt kam und die Polizei entgegen. Wir fuhren eine Straße entlang, doch wir konnten nicht weiter. Aus den Gullis quoll das Wasser wie bei einen Rohrbruch. Hinter uns schon die Polizei mit Blaulicht um die Straße zu sperren. Uns kamen Krankenwagen und mindestens 5 beleuchtete Polizeiautos entgegen. Wir fuhren bei der Fuerwehr vorbei: Alle Wagen bereits ausgerückt.

Der Abend war dunkel, verregnet und Polizei und andere Blaulichtautos wie wild in der Stadt um herfahrend. Irgendwie hatte es was gruseliges.

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